Herzlich Willkommen in meinem Patchworkgarten

Hier wird genäht. Genauer: gepatchworkt und gequiltet. Am allerliebsten nur mit der Hand, bzw. überwiegend ohne die Nutzung einer Nähmaschine. Gern in Gesellschaft.

 

„Leben ist nicht genug“, sagte der Schmetterling.

„Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man haben!“

Hans Christian Andersen

Ist die Technik noch so weit -

Handarbeit bleibt Handarbeit.

Die Termine für die Sommertreffen im Patchworkgarten und für das Herbstsemester 2018 in der VHS Flintbek stehen fest. Mehr Infos unter "Beete".

Aktuelles

Wie in einem „richtigen“ Garten musst Du in ein wenig Planung und deren Umsetzung investieren. Du brauchst Geduld, damit dein Projekt organisch wachsen kann. Du wirst mit anderen Gleichgesinnten fachsimpeln. Zu Beginn bist Du nicht sicher, wie das Ergebnis ausfällt. Mal bist Du überwältigt, mal nicht weiter überrascht. Aber auf jeden Fall am Ende superstolz und eng verbunden mit dem Ergebnis. Individueller als selbst genäht geht nicht. Die Steigerung von selbst genäht ist: mit der Hand selbst genäht.

Meine Philosophie

Die Dinge, die wir herstellen sind nicht lebensnotwendig. Aber sie machen glücklich und das Leben schöner. Da muss nicht im Zweiwochenrhythmus ein neues Werk entstehen! Hier ist keine Hektik angesagt.  Es darf alles ruhig seine Zeit dauern bis zur Fertigstellung. Lebensbegleitend. Wachsend. Lieber eine Decke über Wochen und Monate von Hand genäht als viele mit der Maschine. Hier sind weder Massenproduktion noch  zeitlicher Wettbewerb angesagt.

 

Ich habe auf einer Ausstellung ein älteres Paar erlebt. Beide über achtzig. Er hat sie zu dieser Ausstellung geführt, weil er wusste, dass sich diese Ausstellung ihrem Lieblingshobby widmete: Patchwork. Und sie war glücklich und supertraurig zugleich. Glücklich, weil sie die wunderschönen Arbeiten bewundern konnte und in eine Zeit versetzt wurde, in der sie noch aktiv genäht hat. Supertraurig, weil sie alles genäht hat, was man nähen kann und alle und jeden aus dem Familien- und Freundeskreis mit allem was man patchworken und quilten kann versorgt hat. Es gab nichts mehr zu tun. Sie sah keinen Sinn darin weiter zu nähen. Das hat sie traurig gestimmt, obwohl sie gern weitergemacht hätte. Ich denke, das wäre nicht passiert, wenn sie öfter von Hand genäht hätte.

 

Warum nähe ich mit der Hand und lege es Dir ans Herz?

 

  • Du bist ganz bei dir. Da ist nichts dazwischen. Das ist unmittelbar und echt.
  • Die Näharbeit von Hand ist kommunikativ, es stört kein Maschinengeräusch. Du musst dich auf das Nähen nicht so stark konzentrieren, weil du die Geschwindigkeit selbst bestimmst und dir keine Maschinentechnik Probleme bereitet.
  • Es ist die perfekte Möglichkeit, in Gemeinschaftsarbeit und Arbeitsteilung zusammen an einem Projekt zu arbeiten.
  • Du kannst nähen wann und wo du willst: in der Bahn, im Wartezimmer, bei Freunden, vor dem Fernseher, im Garten, auf dem Balkon, im Kreis der Familie, im Krankenhaus, im Seniorenheim, irgendwo im Urlaub, etc. Die Näharbeit lässt sich überall hin mitnehmen und jederzeit unterbrechen und fortsetzen.
  • Sie benötigt geringsten Platz. Kein Auf- und Abbau der Nähmaschine und Herrichten/Aufräumen eines separaten Arbeitsplatzes. Alles Notwendige findet Platz in einem Körbchen, in einer Schachtel oder einer schön gestalteten Dose.
  • Hervorragende Restverwertung mit persönlicher Bindung. Wer sagt denn, dass der Stoff immer teuer gekauft werden muss? Du hast noch Teile deiner Lieblingskleidung aus deiner Jugend? Von Oma noch die bestickten Geschirrtücher ihrer Aussteuer? Fehlen dir die Kinder, weil sie inzwischen selbständig sind oder hat dich ein geliebter Mensch für immer verlassen? Vielleicht ist das Lieblingskleidchen der Tochter oder das Hemd, was Opa so gern getragen hat, noch vorhanden? Dann nichts wie ran an Nadel und Faden! Schon beim Nähen ist die Verbindung zu dieser Zeit oder diesem Menschen spürbar. Und später mit dem Kuschelkissen oder unter der Schlummerdecke immer wieder.
  • Es entsteht eine tiefe Bindung zur fertigen Näharbeit: wenn Du Dein Näh-Projekt über einen längeren Zeitraum - vielleicht täglich - in der Hand hattest, kann es Dir rückblickend einen Teil Deiner Lebensgeschichten erzählen.
  • Die fertige Näharbeit hat einen eigenen Charakter. Mit der Maschine ist es perfekt, aber auch steifer, vielleicht steriler. Von Hand genäht ist individuell, gefälliger, luftiger. Anders halt. Und - aus meiner Sicht - oft schöner.

 

Probiere es selbst - beginnend mit einem überschaubaren Projekt, eine spätere Steigerung nicht ausgeschlossen - und du kannst dem hektischen Alltag entfliehen und die beruhigende Wirkung des Nähens mit der Hand genießen.

 

Auch der weiteste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

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